Licht, Farbe, Strom und Science Fiction

Das Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen zeigt ab 12. September die Ausstellung "Licht.Farbe.Strom" mit Objekten von Ludger Hinse.

Hinse lebt und arbeitet in Dülmen, Recklinghausen und Münster. Seit 1988 wurden seine Werke weltweit in über 270 Einzelausstellungen gezeigt. Seine Arbeiten sind in über 60 Orten im öffentlichen Räumen in Europa vertreten. Mit der Ausstellung "Licht.Farbe.Strom" kehrt Hinse nun nach längerer Zeit künstlerisch zurück in seine Heimatstadt. Im Museum Strom und Leben erhalten seine leuchtenden Objekte ihren Platz inmitten der Dauerausstellung zur Geschichte der Elektrizität und treten dadurch in einen spannenden Dialog mit den Objekten des Museums.

Die Ausstellung wird am Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 12.September, um 17 Uhr eröffnet. Eingeleitet wird dieser Tag jedoch bereits zuvor ab 14.30 Uhr mit einer Lesung, die den 100. Geburtstag des polnischen Philosophen, Futurologen und Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem feiert. Lem, der sich selbst nur ungern das Label des SciFi-Autors gab, war dennoch einer der ganz großen Autoren dieses, im 19. Jahrhundert entstandenen Genres. Autorinnen und Autoren der Gruppe "Weltliteraturraumdortmundruhr" lesen aus Lems Werk "Gibt es Leben auf diesem Planeten?" und aus der eigenen Werksammlung "Die Zeche zahlen" - witzige, spannende, verrückte kurze Texte, die die Zeit vom Ende des Ruhrbergbaus bis in die entfernte Zukunft nicht nur dieser Energieregion umspannen. Als weiteres Geburtstagsgeschenk zeigt das Polnische Institut aus Düsseldorf den Film "Stanislaw Lem - der literarische Kosmonaut" von Borys Lankosz, außerdem wird ein guter Bekannter von Perry Rhodan vor Ort sein.

Das  Umspannwerk Recklinghausen ist ein Ankerpunkt auf der Route Industriekultur.

Industriekultur: Alle Termine

Eine aktuelle Übersicht über alle Kulturveranstaltungen auf der Route der Industriekultur finden Sie bei

kulturinfo.ruhr