Pixelprojekt auf Zollverein

Stiftung Zollverein und Pixelprojekt_Ruhrgebiet kooperieren: Eine neue Ausstellungsreihe startet mit Fotografien von Amina Falah im Rundeindicker.

Die Stiftung Zollverein und das Pixelprojekt_Ruhrgebiet starten im Rundeindicker der Kohlenwäsche auf Zollverein in Essen die Ausstellungsreihe "Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein" mit gemeinsam ausgewählten Fotoarbeiten. Die Reihe konzentriert sich auf zeitgenössische Positionen und Ruhrgebietsthemen im weitesten Sinne. Als erste Ausstellung ist bereits "POTT-À-PORTER" von Amina Falah zu sehen. Falah (29), in Moers geboren, fotografiert den "Ugly Chic Look" im Revier. Obwohl es in ihren Arbeiten vordergründig um Mode geht, entwirft sie auch das Bild eines multikulturellen Lebensgefühls der Jugend im Ruhrgebiet. Die Serie zeigt junge Leute an verschiedensten Orten im Ruhrgebiet und zeichnet ein soziales Portrait von Freundinnen und Freunden, Geschwistern und fremden Menschen in ihrem jeweiligen Alltag. Peter Liedtke, Kurator, Projektleiter und Gründer des Pixelprojekts: "Mit der Fotoserie von Amina Falah zeigen wir nicht nur eine frische, freche, unkonventionelle Arbeit einer jungen Fotografin, sondern geben auch der Jugend der 2020er-Jahre ein Gesicht, in dem die Region Ruhrgebiet eine besondere Rolle spielt."

Die Kooperation zwischen Stiftung Zollverein und Pixelprojekt_Ruhrgebiet sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Qualifikation Zollvereins als Standort für Fotografie, erklärt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums und Vorstand der Stiftung Zollverein. Dies gelte ebenfalls mit Blick auf die mögliche Ansiedlung des Bundesinstituts für Fotografie auf dem Welterbe. Grütter: "Während das Ruhr Museum auf eine langjährige Erfahrung und Expertise in der historischen Fotografie zurückblicken kann, vereint das Pixelprojekt_Ruhrgebiet die diversen Positionen der aktuellen Fotografie in der Region."

Im Rahmen der Kooperation werden pro Jahr zwei bis drei Einzelausstellungen im Rundeindicker im Portal der Industriekultur gezeigt. Eine Jury von Fotoexpertinnen und -experten wählt die Arbeiten aus. Zu ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter des Museum Folkwang, der Folkwang Universität der Künste, des Ruhr Museums sowie des Historischen Archivs Krupp. Die Ausstellung "POTT-À-PORTER" ist bis zum 6. März 2022 täglich zwischen 10 und 18 Uhr zu sehen.

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