Überwintern im Eisenbahnmuseum

Das Eisenbahnmuseum Bochum setzt seine neue Vortragsreihe fort und präsentiert am Montag, 10. Januar, nun die dritte Folge.

Ab 19.30 Uhr können sich die Teilnehmer auf zwei interessante Vorträge von etwa 30 Minuten Länge aus dem großen Spektrum der Eisenbahn und ihrer Geschichte freuen. Dazu gibt es Neuigkeiten aus dem Winterbetrieb des Museums. Den Anfang macht Frank Zwintzscher mit seinem Vortrag aus dem Deutschen Technikmuseum, das seit 1987 in den denkmalgeschützten Lokschuppen des legendären Bahnbetriebswerks Berlin Anhalter Bahnhof seine Dauerausstellung Schienenverkehr zeigt. Die Ausstellung befindet sich derzeit in einem grundlegenden Modernisierungsprozess, der mit der Eröffnung des ersten Ausstellungsteils Ende 2022 einen ersten Abschluss findet. Zwintzscher, einer der Kuratoren der Ausstellung, gibt einen Werkstattbericht mit Einblicken in die praktische Museumsarbeit und in laufende Restaurierungsprojekte.

Anschließend berichtet Michael Koopmann von der Rhodopenbahn im Südwesten Bulgariens. Die Rhodopenbahn ist Bulgariens letzte Schmalspurbahn und führt durch eine wunderbare Landschaft des Balkans und schlängelt sich hier durch gleich drei Gebirge. Sie kann auf ihren 125 km mit teils spektakulären Streckenstücken aufbieten, wie die Durchquerung der Tsepinska-Schlucht oder die vielen Kehren zum höchsten Bahnhof des Balkans Avramovo und muss den Vergleich mit den Bahnen der Alpen nicht scheuen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und kann aufgrund der Pandemielage aktuell nur noch online über die Software "Zoom" erfolgen. Eine Anmeldung erfolgt per Mail, die Teilnehmenden erhalten dann ihre Zugangsdaten. Die Vortragsreihe läuft vorerst während der Winterpause des Eisenbahnmuseums bis März an jedem zweiten Montag im Monat. Der nächste Termin der Reihe "Überwintern im Eisenbahnmuseum" ist der 7. Februar 2022.

Anmeldung per Mail
Das  Eisenbahnmuseum Bochum ist ein Ankerpunkt auf der Route Industriekultur.

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