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Leicht montierte Sicherheit – VESTAMID im Automobilbau

Evonik Industries AG, Konzernarchiv, Marl

Der Film schildert die Vorzüge des Kunststoffes VESTAMID beim Automobilbau und dessen Herstellung bei den Chemischen Werken Hüls in Marl.

Filmografische Angaben

Auftraggeber: Chemische Werke Hüls AG, Marl
Produktion: Fritz G. Münz, Frankfurt am Main
Produktionsjahr: ca. 1973
Format: 16 mm / Video (VHS/PAL), Ton, Farbe
Laufzeit: 16 Minuten

3er Block

Zum Inhalt

Ausgehend von Szenen über das erhöhte Verkehrsaufkommen in den Städten wird auf die notwendigen Anforderungen an die Sicherheitseinrichtungen von Autos hingewiesen. Diese werden wesentlich durch sichere Versorgungsleitungen erreicht. Das betrifft Bremsflüssigkeit, Benzin und Elektrik. Stahl kann diese Sicherheit kaum gewährleisten, weil er sich unter Belastung verformt. Nach einem Schwenk über das Werk Marl der Chemischen Werke Hüls werden die Produktionsschritte für den Kunststoff VESTAMID dargestellt. Laborversuche zeigen, wie der Kunststoff auf die Bedürfnisse der Zulieferer der Automobilindustrie abgestimmt wird und wie seine physikalischen Eigenschaften die Anforderungen des täglichen Verkehrs erfüllen.

Zum Hintergrund

Die Chemische Werke Marl waren bis dato eher als Produzent von Massenkunststoff (z. B. Fensterrahmen) und künstlichem Kautschuk (BUNA) bekannt. Mit der Eigenentwicklung von Polyamid 12 (auch als Nylon 12 bezeichnet) wurde die Marke VESTAMID ab 1965 zum erfolgreichsten und – bis heute produzierten und verkauften – Produkt. VESTAMID markierte bei Hüls auch den allmählichen Wandel von der Massenchemie hin zu einer Spezialchemie.

Vladimir Marek, M. A.
Evonik Industries AG
Konzernarchiv Marl
vladimir.marek@evonik.com
+49 (0)2365 496245
Paul-Baumann-Straße 1, 45772 Marl