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Die letzte Grubenbahn findet eine neue Heimat

Gruben- und Feldbahnmuseum. Foto: RIK / Budde

Die letzte Grubenbahn der RAG, eine Ruhrthaler vom Typ Wiesel, findet nun eine neue Heimat: im Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia in Witten. Am Montag, 18. Mai, macht sie sich (in Einzelteilen) auf den Weg nach Witten-Bommern, wo sie laut Planung gegen 10.15 Uhr eintreffen soll. Die Lok ist eine Spende der RAG und findet nun im gruben- und Feldbahnmuseum eine neue Heimat.

Doch bevor sie der Öffentlichkeit in ihrer ganzen Schönheit präsentiert werden kann, muss sie zunächst mal zusammengebaut werden. Bisher stand sie noch untertage; um sie nach oben zu befördern, musste das Führerhaus abgebaut werden, damit sie in den Förderkorb passt. Im Museum soll sie nun zusammengesetzt werden - eine Arbeit, bei der ehemalige Grubenlokschlosser des Bergwerks Prosper mithelfen wollen.

Für die ehrenamtlichen Muttenthalbahner ist das ein großer Tag, an dem man sich auch gerne an die Anfänge des Museums erinnert: Es war ebenfalls Mitte Mai, allerdings im Jahre 1986, als die erste Lok in Witten-Bommern eintrudelte. Sie kam von der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen.

Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e.V.
Nachtigallstraße 27-33
58452 Witten-Bommern
Telefon: +49 (0) 177 / 49 38-504
www.muttenthalbahn.org

Das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia ist ein Standort auf der Themenroute 15 „Bahnen im Revier”.

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