Fotografische Sammlung des Ruhr Museums

Bedeutendes Archiv regionaler Fotografien

Die Fotografische Sammlung des Ruhr Museums existiert seit 1989 und wird seitdem in Ausstellungen präsentiert und ständig erweitert. Mittlerweile ist sie das größte und bedeutendste Archiv historischer und zeitgenössischer Fotografien der Region, ihrer Landschaften und Städte, der Menschen, der Arbeit und der Freizeit, des Alltags und der Feste. Für den Relaunch der Route der Industriekultur hat das Ruhr Museum dem Regionalverband Ruhr (RVR) zahlreiche historische Aufnahmen der Ankerpunkte zur Verfügung gestellt, die wir hier noch einmal in einer Bilderstrecke zusammengestellt haben.

Gedächtnis der Metropole Ruhr

Das Ruhr Museum versteht sich nicht als klassisches Industriemuseum, sondern als "Gedächtnis und Schaufenster der Metropole Ruhr". Das Museum hat seinen Sitz in der ehemaligen Kohlenwäsche der Schachtanlage XII des UNESCO-Welterbes Zollverein in Essen. 2010 - im Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010 - wurden die dortigen Räume eröffnet. Zuvor war das Ruhr Museum, damals noch als Ruhrlandmuseum, im Essener Stadtteil Rüttenscheid beheimatet.

Homepage des Museums

Umfangreiche Fotografen-Nachlässe

Zu den Beständen mit etwa vier Millionen Negativen und einigen zehntausend Abzügen und Dias zählen umfangreiche Fotografen-Nachlässe und Archive wie die von Ruth Hallensleben, Willy van Heekern, Josef Stoffels, Anton Tripp, Marga Kingler oder Peter Kleu. Vertreten sind außerdem wichtige Fotografen von Ludwig Windstosser und Albert Renger-Patzsch bis hin zu Bernd und Hilla Becher, Timm Rautert, Michael Wolf, Brigitte Kraemer, Manfred Vollmer oder Joachim Schumacher. Der in den Fotografien dokumentierte Zeitraum reicht vom Beginn der Fotografie im 19. Jahrhundert bis heute, mit Schwerpunkten in den 50er- bis 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts.