Geschichte und Gegenwart der Ruhr

Von der Quelle bis zur Mündung

Dieser Fluss gibt einer ganzen Region ihren Namen: Die Ruhr war als Schifffahrtsweg lange Zeit ebenso unverzichtbar wie heute als Ausflugsziel und Erholungsort. Wer von der Quelle der Ruhr bis zu ihrer Mündung auf Erkundungstour geht, entdeckt nicht nur die wunderbaren grünen Seiten des Reviers, sondern begibt sich zugleich auf eine spannende Zeitreise. Deren Ziel: die industriellen Anfänge des Ruhrgebiets.

Themenroute 12

Die Themenroute Geschichte und Gegenwart der Ruhr stellt 103 unterschiedliche Standorte vor - Talsperren ebenso wie Bahnhöfe, Zechen oder Industrieanlagen. Sollten die für die Standorte erstellten Lesezeichen im PDF nicht automatisch angezeigt werden, können Sie diese oben in Ihrem Browser aktivieren.

PDF: Themenroute 12

Entscheidend für Wasserversorgung, regenerative Energien und Naherholung

Klöster, Klärwerke, Talsperren, Zechen, Burgen, Schnapsbrennereien und herrschaftliche Villen: Die Themenroute Geschichte und Gegenwart der Ruhr folgt dem Verlauf einer der wichtigsten Wasserstraßen des Ruhrgebiets. Über 219 Kilometer bahnt sich die Ruhr zwischen Sauerland und Rhein ihren Weg durch die Landschaft. Wer ihr folgt, trifft auf Bauwerke aus dem frühen Mittelalter und Relikte der frühindustriellen Zeit, in der der Fluss der Wassergewinnung ebenso diente wie dem Transport von Waren. Mit der industriellen Revolution kamen Fabriken, Tiefbauzechen, Kraftwerke und Eisenbahnverbindungen hinzu, die die Flusslandschaft stark veränderten und die Menschen der Region vor neue Herausforderungen stellten: Industrie und Städte mussten mit Wasser versorgt, Abwässer entsorgt und aufbereitet werden. Bis heute ist die Ruhr für die Trink- und Brauchwasserversorgung der Region, aber auch die Versorgung mit regenerativer Energie bedeutend. Mit ihren Stauseen dient sie zudem als "grüne Lunge des Reviers", als Naherholungsgebiet von ganz eigener Qualität.