Halde Rungenberg

Halde Rungenberg. Foto: RIK / Guntram Walter
Halde Rungenberg. Foto: RIK / Guntram Walter

Hausberg des Gelsenkirchener Stadtteils Buer, vor allem der Siedlung Schüngelberg, die sich direkt an seine östliche Seite "schmiegt", ist die Halde Rungenberg. Aufgeschüttet wurde sie von dem Bergwerk Hugo/Ewald. Wie ein kahles Bergmassiv wirkt die an der A 2 gelegene Halde. Von der Horster Straße oder der Siedlung Schüngelberg aus erschließt sich dem Spaziergänger die Halde über zahlreiche Wege, die sich in großen Schleifen den Berg hinaufziehen. Wer eiliger den Gipfel erstürmen möchte, wählt von der Siedlung aus als Zugang die Brücke über den Lanferbach an der Holthauser Straße und steigt die ca. dreihundert Treppenstufen zu einer Pyramide mit den zwei Spitzen herauf. 

Vom Schweizer Architekten Rolf Keller stammt die die Künstlichkeit der Halde betonende geometrische und unbegrünte Gestaltung der Haldenspitze. Das "Nachtzeichen" der Künstler Klaus Noculak und Hermann EsRichter besteht aus zwei riesigen auf den beiden Pyramidenspitzen positionierten Scheinwerfern, deren Strahlen sich über dem Weg und genau in der imaginären Haldenspitze kreuzen, sie quasi virtuell komplettieren.

1/2 vor

Kontakt & Infos

Halde Rungenberg
Holthauser Straße
45897 Gelsenkirchen-Buer

Nachtzeichen

Die auf den Pyramidenspitzen positionierten Scheinwerfern werden eine halbe Stunde nach der Straßenbeleuchtung eingeschaltet und sind bis Mitternacht in Betrieb.

ÖPNV

Von Gelsenkirchen Hbf mit Straßenbahn 301 bis "Emil-Zimmermann-Allee" 

VRR-Fahrtenplaner

Mit nur wenigen Klicks zur richtigen ÖPNV-Verbindung: Der VRR-Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur listet alle Bus- und Bahn-Verbindungen zu und zwischen den Ankerpunkten, Panoramen und Siedlungen.

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