Was ist die Route der Industriekultur?

Hochöfen, Gasometer und Fördertürme haben über Jahrzehnte das Gesicht des Ruhrgebiets geprägt. Heute sind sie wichtige Zeugen der 150-jährigen industriellen Vergangenheit des Reviers, aber auch des sich vollziehenden Strukturwandels zur Metropole Ruhr. Die ehemaligen Produktionsstätten sind keine Orte wehmütiger Erinnerung, sondern haben sich längst zu lebendigen industriekulturellen Räumen und attraktiven Veranstaltungsorten mit touristischer Anziehungskraft entwickelt.

Die  Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe des Ruhrgebiets. Zum Kernnetz der ausgeschilderten Straßenroute zählen 25 Ankerpunkte (Highlights) sowie 17 Panoramen der Industrielandschaft (Aussichtspunkte) und die 13 schönsten Siedlungen verschiedener Epochen. Wenn Sie lieber mit Muskelkraft oder Pedelec unterwegs sind, dann können Sie auf der Route der Industriekultur per Rad, einem 700 km langen Radwegenetz, die Metropole Ruhr entdecken. 28 Themenrouten bieten darüber hinaus die Chance, die Metropole Ruhr auf ganz persönliche, spezielle Art und Weise kennenzulernen; zwei weitere Routen sind derzeit in Vorbereitung.

News und Veranstaltungen

Route der Industriekultur zu Gast in Katalonien

Nach der ersten Station in Weimar geht die Wanderausstellung zur Route der Industriekultur des RVR auf Tour. Von Ende Mai bis Januar 2018 informiert die Ausstellung in Katalonien über den industriellen Wandel im Ruhrgebiet.

Ausstellung über Kfz-Werkstätten

„Läuft wieder” ist der Titel der Sonderausstellung im Freilichtmuseum Hagen. Vom 21. Mai bis zum 31. Oktober sind hier über 200 Objekte wie in einer Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre inszeniert.

Trainingsbergwerk soll erhalten bleiben

Das Trainingsbergwerk Recklinghausen-Süd soll erhalten bleiben: Darauf haben sich NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche und RAG-Direktor Stefan Hager verständigt.

Finanzielle Förderung der Route ist gesichert

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden in den kommenden zehn Jahren die Route der Industriekultur und den Emscher Landschaftspark mit insgesamt 120 Millionen Euro fördern. Der entsprechende Vertag...

Zeche Hannover: „Das große Warten“

„Das große Warten“ heißt eine Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Herner Fotografin Brigitte Kraemer, die der LWL seit Ende April in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum präsentiert.

Ein Projekt des RVR

Interaktive Kartenansicht

Die Route der Industriekultur auf einen Blick in der interaktiven Kartenansicht. Über die Filterfunktion lassen sich Ankerpunkte, Panoramen und Siedlungen auch einzeln darstellen.

News zur Route bei Facebook

VRR-Fahrtenplaner

Mit nur wenigen Klicks zur richtigen ÖPNV-Verbindung: Der VRR-Fahrtenplaner zur Route der Industriekultur listet alle Bus- und Bahn-Verbindungen zu und zwischen den Ankerpunkten, Panoramen und Siedlungen.

Seien Sie unser Gast!

Fragen zu Reisen in die Metropole Ruhr beantwortet die Ruhr Tourismus GmbH (RTG).

RUHR.TOPCARD

Die Vorteils-Karte für die ganze Metropole Ruhr - und für viele Standorte der Route der Industriekultur.